Im Februar Kräuterbeet

Allgemeines

Allgemeines:

Die Süßdolde (Myrrhis odorata) gehört zur Pflanzenfamilie der Doldengewächse (Umbelliferae), wie z.B. auch Anis, Dill und die Petersilie. Dieser Familie gemeinsam ist, dass die Samen im Allgemeinen sehr langsam keimen, bei der Süßdolde dauert es gar bis zu einem halben Jahr.
Wer Samen hat, kann sie jetzt an einem warmen Ort vorkeimen lassen, dann wird es noch etwas bis zum Frühjahr. Zu beachten ist bei den Samen auch, dass sie nur ca. 1 Jahr lang keimfähig bleiben.
Die Süßdolde auch unter den Namen Myrrhenkerbel/Spanischer Kerbel oder wohlriechender Kerbel bekannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum oder/und Westeuropa (ich fand beide Angaben in unterschiedlichen Quellen), hat sich über ganz Europa verbreitet und kommt auch oft wild vor.
Die Pflanze, die weniger bekannt ist, als der mit ihr verwandte Kerbel, ist mehrjährig und winterhart. Allerdings muss man im Frühjahr die abgefrorenen/vertrockneten oberirdischen Teile alle abschneiden. Es entwickelt sich im Laufe der Jahre eine ziemlich große Staude, die 1 - 1,5m hoch werden kann. Zu große Pflanzen könne einfach mit einem Spaten geteilt werden. Die Süßdolde ist genau wie der Dill eine attraktive Pflanze wegen ihrer filigranen Blätter und den weißen Blütenständen.

Anbau

Anbau:

Wie bereits erwähnt keimen die Samen sehr langsam, in der Natur überdauern sie den Winter im Boden, und keimen dann im darauffolgenden Frühjahr. Wer also keinen großen Aufwand machen möchte, läßt die Pflanze im Herbst einfach ihre großen schwarzen Samen abwerfen und freut sich im Frühling an den kleinen Pflänzchen.
Holen Sie aber überzählige Pflänzchen aus der Erde heraus und setzen Sie sie an eine andere Stelle oder auch in einen hübschen Kübel auf die Terasse oder den Balkon. Die Süßdolde wächst sogar im Schatten.
Haben Sie im Herbst die Samen geerntet und möchten neue Pflanzen, dann können Sie sie jetzt im Februar auf der warmen Fensterbank aussäen. Im Haus vorgezogene Pflanzen am besten erst im Mai raussetzen oder vorher abhärten. Die Süßdolde hat übrigens keine besonderen Bodenansprüche, allerdings wird ein Lehmboden dem Sandboden vorgezogen.



Rezept

Verwendung:


Die Süßdolde gleicht nicht nur im Äußeren dem Kerbel, sondern auch etwas von dem anis/lakritz-ähnlichen, süßlichen Geschmack her. Samen und Stängel werden deshalb auch öfters als Zuckerersatz hergenommen. Z.B. Im Rhabarberkompott.
Die unreifen, noch grünen Samen kann man übrigens einfach so knabbern. Wenn die Samen erst ausgereift und tiefschwarz sind, geht das nicht mehr, denn sie werden dann zäh und hart.
Nicht nur die Samen und Stängel finden Verwendung, sondern auch die Blätter zum Würzen und selbst die Pfahlwurzel, der eine antiseptische Wirkung nachgesagt wird.
Verdünnte Tinkturen aus der Süßdolde sollen bei Mund- und Zahnfleischentzündungen helfen, und ein Tee hilft bei Bronchitis und Hustenreiz. Hergenommen werden Blüten, Blätter, Samen und die Wurzel aber auch für Obstsalate, Fischsaucen und allerlei Kompotte.




...wenn Sie noch Fragen haben:[email protected]

äßt die Pflanze im Herbst einfach ihre großen schwarzen Samen abwerfen und freut sich im Frühling an den kleinen Pflänzchen.
Holen Sie aber überzählige Pflänzchen aus der Erde heraus und setzen Sie sie an eine andere Stelle oder auch in einen hübschen Kübel auf die Terasse oder den Balkon. Die Süßdolde wächst sogar im Schatten.
Haben Sie im Herbst die Samen geerntet und möchten neue Pflanzen, dann können Sie sie jetzt im Februar auf der warmen Fensterbank aussäen. Im Haus vorgezogene Pflanzen am besten erst im Mai raussetzen oder vorher abhärten. Die Süßdolde hat übrigens keine besonderen Bodenansprüche, allerdings wird ein Lehmboden dem Sandboden vorgezogen.



Rezept

Verwendung:


Die Süßdolde gleicht nicht nur im Äußeren dem Kerbel, sondern auch etwas von dem anis/lakritz-ähnlichen, süßlichen Geschmack her. Samen und Stängel werden deshalb auch öfters als Zuckerersatz hergenommen. Z.B. Im Rhabarberkompott.
Die unreifen, noch grünen Samen kann man übrigens einfach so knabbern. Wenn die Samen erst ausgereift und tiefschwarz sind, geht das nicht mehr, denn sie werden dann zäh und hart.
Nicht nur die Samen und Stängel finden Verwendung, sondern auch die Blätter zum Würzen und selbst die Pfahlwurzel, der eine antiseptische Wirkung nachgesagt wird.
Verdünnte Tinkturen aus der Süßdolde sollen bei Mund- und Zahnfleischentzündungen helfen, und ein Tee hilft bei Bronchitis und Hustenreiz. Hergenommen werden Blüten, Blätter, Samen und die Wurzel aber auch für Obstsalate, Fischsaucen und allerlei Kompotte.




...wenn Sie noch Fragen haben:[email protected]

...wenn Sie noch Fragen haben:[email protected]