Laufenten-Küken 4 Tage alt
Herzlich willkommen im Juni!

Das monatliche Thema behandelt diesmal die Nützlinge in unserem Garten. Nützlinge im weitgefassten Sinn sind auch die indischen Laufenten, von denen gerade der Nachwuchs auf dem Photo zu sehen ist. Ein paar Portraits sollen zeigen, wie vielfältig die Tierwelt sein kann, und wie man sie im eigenen Garten ansiedelt.
Zu den bekanntesten Tieren zählt wohl der Igel, der auf seinen nächtlichen Streifzügen Insekten, Schnecken und Würmer, manchmal sogar Mäuse und Kreuzottern, vertilgt. Tagsüber braucht er ein Versteck z.B. in einem Reisighaufen oder einen Holzstapel.
Igel siedeln sich gerne in "unordentlichen" Gärten an und dort finden sie meist auch Erdhöhlen (30 cm tief), in denen sie überwintern können. Wenn Sie ab und an zu Schneckenkorn greifen müssen, achten Sie auf solches, das für Igel unschädlich ist.

Genau wie der Igel futtert die Spitzmaus am liebsten Insekten. Spitzmäuse gehören genau wie der Maulwurf zu der Gruppe der Insektenfresser, auch ihr Äußeres ähnelt sich sehr. Beide haben ein samtartiges Fell und ein rüsselähnliches Schnäuzchen.
Nicht verwechseln darf man die Spitzmaus mit unseren Hausmäusen, die zur Gruppe der Nagetiere gehören. Es soll sogar Spitzmäuse geben, deren Beute Hausmäuse sind.
Spitzmäuse siedeln sich gerne im Komposthaufen oder unter Steinen an. Vielleicht haben Sie ein Eckchen im Garten, wo mal eine geplante Unordnung entstehen darf.

Die Singvögel erfreuen uns nicht nur durch ihren Gesang und ihr hübsches Äußeres, sie vernichten gleichzeitig Unmengen von Raupen, Blattläusen, Maden und sogar Unkrautsamen. Ein Garten mit Hecken und Büschen, 1-2 Nistkästen und einer Vogeltränke lockt viele Vögel an.

Nun zu den kleinsten Helfern in unseren Gärten, den Marienkäfer kennt wohl jeder, seine Larven und der ausgewachsene Käfer verspeisen Blattläuse, wobei es ein Käfer auf bis zu 150 Stück pro Tag bringen kann.
Wer hat nicht schon einmal den schwarzen Laufkäfer auf der Terasse oder im Garten gesehen? Diese Räuber leben von Schnecken, Würmern und ähnlich kleinen Tieren. Einige Laufkäferarten können mehrere Jahre alt werden. Die Käfer sind meist nachtaktiv.
Kleine Laub-und Steinhaufen, aber auch Hecken und Wiesenflächen bieten den Nützlingen reichlich Unterschlupfmöglichkeiten.

Hier noch eine Übersicht über einige Nützlinge und ihre Beutetiere:

Nützling:
Beutetier:
RaubmilbenSpinnmilben
Blumen-Sichel- und Blindwanzen hauptsächlich Blattläuse
Florfliegenlarven Blattläuse, kleine Schmetterlingsraupen
Blattlauslöwenlarve Blattläuse
Schwebfliegenlarve Blattläuse
Ohrwürmer Blattläuse, Eier von kleinen Schmetterlingen und Raupen
Schlupfwespen Legen ihre Eier in Raupen z.B. des Kohlweißlings, Apfelwicklers
u.s.w., aber auch in die Larven von Holzwespen und Bockkäfern.
Spinnen Kleine Fluginsekten, Mücken
Erdkröten Schnecken
Zaun-und Mauereidechsen Insekten und deren Larven, Schnecken, Würmchen

Bevor man also zur chemischen Keule greift, sollte man der Natur die Möglichkeit lassen, sich selbst zu helfen.
Das kann ein bisschen dauern und diese Zeit muß man sich in Geduld üben, und auch den Verlust einiger Pflänzchen verschmerzen können. Solange nicht ein ganzer Heuschreckenschwarm den Garten zunichte macht, sollte mit dem Einsatz giftiger Substanzen gewartet werden.
Vorbeugende Maßnahmen machen den Einsatz von Giften meist überflüssig. Kräftige, gesunde Pflanzen können sich gegenüber Krankheiten und Schädlingen besser behaupten, als geschwächte Pflanzen. Ein gut bearbeiteter, mit Kompost aufbereiteter Boden kann viel dazu beitragen. Nutzen sollte man auch die positiven Wechselwirkungen der Pflanzen untereinander, ich erinnere nur an die Zwiebeln neben den Mohrrüben, eine äußerst bewährte Kombination, oder Tagetes neben eine Pflanze, die von der weißen Fliege befallen ist. Wenn man dann noch im Garten einige Ecken für Nützlinge reserviert, sind die Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum aller Pflanzen gewährleistet.


EMAIL:[email protected]

D>Spinnmilben Blumen-Sichel- und Blindwanzen hauptsächlich Blattläuse Florfliegenlarven Blattläuse, kleine Schmetterlingsraupen Blattlauslöwenlarve Blattläuse Schwebfliegenlarve Blattläuse Ohrwürmer Blattläuse, Eier von kleinen Schmetterlingen und Raupen Schlupfwespen Legen ihre Eier in Raupen z.B. des Kohlweißlings, Apfelwicklers
u.s.w., aber auch in die Larven von Holzwespen und Bockkäfern. Spinnen Kleine Fluginsekten, Mücken Erdkröten Schnecken Zaun-und Mauereidechsen Insekten und deren Larven, Schnecken, Würmchen

Bevor man also zur chemischen Keule greift, sollte man der Natur die Möglichkeit lassen, sich selbst zu helfen.
Das kann ein bisschen dauern und diese Zeit muß man sich in Geduld üben, und auch den Verlust einiger Pflänzchen verschmerzen können. Solange nicht ein ganzer Heuschreckenschwarm den Garten zunichte macht, sollte mit dem Einsatz giftiger Substanzen gewartet werden.
Vorbeugende Maßnahmen machen den Einsatz von Giften meist überflüssig. Kräftige, gesunde Pflanzen können sich gegenüber Krankheiten und Schädlingen besser behaupten, als geschwächte Pflanzen. Ein gut bearbeiteter, mit Kompost aufbereiteter Boden kann viel dazu beitragen. Nutzen sollte man auch die positiven Wechselwirkungen der Pflanzen untereinander, ich erinnere nur an die Zwiebeln neben den Mohrrüben, eine äußerst bewährte Kombination, oder Tagetes neben eine Pflanze, die von der weißen Fliege befallen ist. Wenn man dann noch im Garten einige Ecken für Nützlinge reserviert, sind die Voraussetzungen für ein gesundes Wachstum aller Pflanzen gewährleistet.


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