Im November Brunnenkresse

Geschichte

Allgemeines:

Die Brunnenkresse (Nasturtium officinale), auch Wassersenf oder Wasserkresse genannt, stammt aus der Familie der Kreuzblütler (Cruciferae). Sie ist eine mehrjährige, winterharte Wildpflanze, die früher in sauberen, nicht verunreinigten Flüssen und Bächen sehr verbreitet war. Durch die Umweltverschmutzung ist von einem Verzehr wildwachsender Brunnenkresse abzuraten. Es lohnt sich aber den Eigenanbau einmal auszuprobieren. Brunnenkresse ist ein äußerst gesundes und vitaminreiches Kraut. Neben den Vitaminen A,C,D und E enthält die Brunnenkresse Jod und verschiedene Mineralstoffe. Den Inhaltsstoffen werden verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Man spricht von einer entschlackenden, harntreibenden und magenstärkenden Wirkung. Auch für die Hautreinigung soll sich die Brunnenkresse eignen.
Der Geschmack erinnert etwas an Meerrettich.

Anbau

Anbau:

Gesät wird ab Mai bis Anfang Juli in humösen, nassen Boden. Nehmen Sie einen Topf mit handelsüblicher Blumenerde und setzen Sie diesen in ein größeres Gefäß mit frischem Wasser, welches öfter gewechselt werden sollte. Die Samen werden leicht mit der feuchten Erde bedeckt und nach 1-3 Wochen zeigen sich bereits die ersten Pflänzchen. Das Wasser sollte nach der Keimung 1 cm über der Erde stehen.
Nach ca. 30 Tagen ist die erste Ernte möglich, wobei die Triebspitzen geschnitten werden. Es soll ruhig öfters geschnitten werden, damit die Pflanze nicht so schnell in Blüte geht. Danach werden die Blätter meist hart und haben nicht mehr das volle Aroma. Alle 14 Tage kann mit einem Flüssigdünger etwas dem Wachstum auf die Sprünge geholfen werden. Achten Sie auf einen schattigen Standort. Das Wasser sollte zwischen 10 und 15 C betragen. Übrigens können Sie die Brunnenkresse auch durch Stecklinge vermehren. Einfach ins Wasser stellen und schon bilden sich Wurzeln.
Rezept

Verwendung:


Brunnenkresse kann getrocknet oder natürlich frisch verwendet werden. Es können praktisch alle Salate mit dem Kraut gewürzt oder verziert werden. Besonders gut passt es zu Kartoffelsalat. Auch in Kräutersoßen oder Quarkspeisen findet es Verwendung. Aber auch manche Suppe kann im Geschmack durch die Brunnenkresse verbessert werden.


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