Nachwuchs im Frühling; Coronet-Meerschweinchen

Herzlich willkommen im Mai!

Rosenart: Beschreibung:
Beet-oder auch Buschrosen Die Beetrosen stehen wie bereits ihr Name sagt, immer zu mehreren in einem Beet, es gibt sehr niedrige bis sehr hohe Sorten. Die Büten können einfach bis dicht gefüllt sein. Der Unterschied zu den öfterblühenden Strauchrosen liegt nur in der geringeren Höhe und Breite.
Edelrosen: Rosen mit langen Stielen und großen Blüten, die sich speziell für den Schnitt eignen. Großflächige Farbeffekte werden nicht erzielt, da die Blütenanzahl geringer ist als bei den Beetrosen.
Strauchrosen: Auch hier gibt es einmal-und mehrmalsblühende. Sie entwickeln sich zu 1,50 - 3,00m hohen, meist bogenförmigen Sträuchern, die bereits z.T. sehr früh im Jahr blühen. Besonders hübsch die einfach-gefüllten Blüten, z.B. die Sorte "Complicata"
Bodendeckerrosen: Es gibt sie in 5 Gruppen, von schwachwachsend und niedrig bis hin zu flach niederliegend, dazwischen gibt es noch verschiedene andere Wuchsformen. Diese Rosen sind eine schöne Alternative zu anderen Bodendeckerpflanzen, die manchmal etwas langweilig wirken. Schräg aufwärts wachsende Triebe nicht abschneiden, die legen sich meist von selbst.
Kletterrosen: Auch hier hat man die Auswahl zwischen einmal- und öfterblühenden. Hier gilt, je mehr Seitentriebe sie besitzen, desto höher die Blühkraft. Sie bedürfen einer Stütze. Ruten müssen immer aufgebunden werden.

Nun zum Rosenschnitt. Der richtige Zeitpunkt liegt Ende März, Anfang April.
Die sogenannten "Augen" (Knospenschnitt. Der richtige Zeitpunkt liegt Ende März, Anfang April.
Die sogenannten "Augen" (Knospen am Holz, aus denen die Rose hervortreibt) müssen deutlich angeschwollen sein. Wieviele Augen man einem Trieb nun stehenläßt, kommt auf die Wuchsfreudigkeit der Rose drauf an. Als Maßstab kann gelten, dass man an beistiftdünnen Trieben 2-3 Augen belässt, während man an dickeren Trieben auf 4-6 Augen zurückschneidet.
Die Rose entwickelt sich jetzt von unten her und wird eine schöne Strauchform aufbauen. Will man allerdings keine Strauchform haben, sonder langstielige Edelrosen, so muss man stark bis auf 2-3 Augen zurückschneiden. Die Triebe, die aus den verbleibenden Augen entstehen, werden jetzt länger und stärker.

Nun zur Schnitttechnik: eine scharfe Gartenschere sollte vorhanden sein, um das Holz nicht zu zerquetschen. Geschnitten wird so, dass schräg über einem außenstehenden Auge geschnitten wird. Das Regenwasser wird so von der Knospe weggeleitet. Lassen Sie beim Schneiden keine "Haken" stehen, aber auch nicht zu knapp über dem Auge abschneiden, sonst wird der Saftfluss gestört. Zusätzlich weggeschnitten wird alles erfrorene, nach innen wachsende und dürre Holz.

Bei Wild- und einmalblühenden Strauchrosen darf die Gartenschere ruhig liegenbleiben. Es werden eventuell nur abgestorbene und erfrorene Triebe entfernt.
Bei öfterblühenden Strauchrosen werden die Sträucher nur ausgelichtet. Um den Strauch zu zwingen, Neutriebe in Bodennähen zu bilden, müssen überalterte Triebe ausgeschnitten werden.
Kletterrosen behandelt man richtig, indem alle abgeblühten Blüten regelmäßig ausgeschnitten werden. So spart die Pflanze die Kraft, die sie in die Hagebuttenbildung investieren würde. Lässt die Blühfreudigkeit eines Triebes nach, schneidet man ihn so tief wie möglich ab.

Noch ein Wort zum Sommerschnitt:
abgeblühte Blüten werden bei allen Rosen zu Hagebutten, die der Rose viel Kraft rauben. Sie werden mit den beiden obersten Blättern abgeschnitten, denn wir möchten ja so lange wie möglich uns an den nachwachsenden Blüten erfreuen. Allgemein gilt, dass man einer Rose zum gesunden Wachstum soviele Blätter wie möglich belassen sollte.


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