Im April Erste Anzuchten!

Herzlich Willkommen im April

Im Garten entdecken wir die neuen Triebe von unseren Stauden, und auch die Büsche werden bald ihr Blätterkleid ausbreiten.
Die Farbtupfer werden nun durch die Forsythien verstärkt, und wer eine Wiese besitzt, kann sich am Gelb des Löwenzahns so richtig satt sehen.
Apropos Wiese: Wie wäre es mit einer kleinen Ecke, die Sie bis zum Juli mal nicht mähen, sondern sogar noch mit Futterpflanzensamen für Raupen und Schmetterlinge versehen?
z.B. Margeriten, Wilde Möhre für die Schwalbenschwanzraupen, Gemeiner Hornklee für den Dunklen Dickkopffalter, den Bläuling und das Blutströpfchenwidderchen und viele andere...
Aber auch Brennesseln sind für das Tagpfauenauge, den Fuchs, den Admiral und den Distelfalter wichtig, also nicht gleich ausrotten, lieber einen extra Platz diesen Pflanzen reservieren. Und wer zuviel Brennesseln hat, der sollte sie mal als Suppe probieren.

Unseren Anzuchten auf der Fensterbank oder im Gewächshaus gehört jetzt unsere ganze Aufmerksamkeit. Vielen Gefahren sind sie ausgesetzt wie z.B. einem plötzlicher Frost, Schneckenfraß (gemeint sind ausschließlich die sogenannten Nacktschnecken. Die Schnecken mit Häuschen fügen dem Garten keinen Schaden zu, denn sie leben meist auf Büschen oder Bäumen), Erdflohbefall oder sie knicken einfach um wegen einer uns nicht ersichtlichen Schwäche. Auch mich packt manchmal der Frust wenn meine mühsam vorgezogenen Rettichpflänzchen im Gewächshaus in einer Nacht von Schnecken halb zerfressen werden.
Zwei Methoden, Jungpflanzen gerade gegen Schnecken zu schützen haben sich allerdings bewährt:

1. Stülpen Sie des Nachts Gläser über ihre Setzlinge, sie bieten Schutz und gleichzeitig ist noch ein Gewächshauseffekt da, nur vergessen Sie bei Sonnenschein nie die Gläser abzunehmen, die Pflanzen verdorren sonst in ihrer Behausung.

2. Mal eine etwas andere Herangehensweise an das Schneckenproblem; Richten Sie den Schnecken Futterstellen ein. Ich sehe schon einige entsetzte Blicke, aber die Sache ist doch so, die Schnecken können wir in unserem Garten nicht ausrotten. Wohl aber zu bestimmten Futterstellen locken und dort dann einsammeln. Ich gebe sie dann meinen Laufenten, die für mich im Garten eh schon patrouillieren. Ich finde es übrigens nicht albern, die eingesammelten Schnecken an einem entfernten Ort vom Garten wieder freizusetzen, es wäre ein Schritt entgegen der Mentalität, alles auszurotten, was uns lästig ist.

Es ist nicht so, dass ich nicht alle Methoden der Schneckenbekämpfung ausprobiert habe, von den eleganten (neustes Schneckenkorn) bis zu den grausigen... Nur bei der Methode des Fütterns kann ich das erste Mal von einem echten Erfolg sprechen. Hier noch die Futtermischung: Eingeweichtes Katzentrockenfutter mit eingeweichter Weizenkleie vermischt. Kleine Häufchen an die gefährdeten Stellen und einen Blumentopf oder Untersetzer drüberstellen. Haben die Schnecken nämlich gefressen, ziehen sie sich gerne ins Dunkle des Blumentopfes zurück.
Alle paar Tage müssen die Freßstellen erneuert werden, weil die Mischung schnell schimmelt. Wenn Sie jetzt noch ein bischen darauf achten, daß Ihre Erde feinkrümelig geharkt ist, um keine Unterschlüpfe zu bieten und nicht großflächig wässern, dann sind Sie eigentlich schon bestens vorbereitet.


Brennesseln sind für das Tagpfauenauge, den Fuchs, den Admiral und den Distelfalter wichtig, also nicht gleich ausrotten, lieber einen extra Platz diesen Pflanzen reservieren. Und wer zuviel Brennesseln hat, der sollte sie mal als Suppe probieren.

Unseren Anzuchten auf der Fensterbank oder im Gewächshaus gehört jetzt unsere ganze Aufmerksamkeit. Vielen Gefahren sind sie ausgesetzt wie z.B. einem plötzlicher Frost, Schneckenfraß (gemeint sind ausschließlich die sogenannten Nacktschnecken. Die Schnecken mit Häuschen fügen dem Garten keinen Schaden zu, denn sie leben meist auf Büschen oder Bäumen), Erdflohbefall oder sie knicken einfach um wegen einer uns nicht ersichtlichen Schwäche. Auch mich packt manchmal der Frust wenn meine mühsam vorgezogenen Rettichpflänzchen im Gewächshaus in einer Nacht von Schnecken halb zerfressen werden.
Zwei Methoden, Jungpflanzen gerade gegen Schnecken zu schützen haben sich allerdings bewährt:

1. Stülpen Sie des Nachts Gläser über ihre Setzlinge, sie bieten Schutz und gleichzeitig ist noch ein Gewächshauseffekt da, nur vergessen Sie bei Sonnenschein nie die Gläser abzunehmen, die Pflanzen verdorren sonst in ihrer Behausung.

2. Mal eine etwas andere Herangehensweise an das Schneckenproblem; Richten Sie den Schnecken Futterstellen ein. Ich sehe schon einige entsetzte Blicke, aber die Sache ist doch so, die Schnecken können wir in unserem Garten nicht ausrotten. Wohl aber zu bestimmten Futterstellen locken und dort dann einsammeln. Ich gebe sie dann meinen Laufenten, die für mich im Garten eh schon patrouillieren. Ich finde es übrigens nicht albern, die eingesammelten Schnecken an einem entfernten Ort vom Garten wieder freizusetzen, es wäre ein Schritt entgegen der Mentalität, alles auszurotten, was uns läs