Blüte der Ackerbohne
In diesem Monat schenke ich einem sehr alten Gemüse
meine Beachtung, es handelt sich um die
Ackerbohne
Vielen ist sie auch unter den Begriffen Saubohne, Pferdebohne oder Puffbohne bekannt.
Wenn Sie an der Herkunft und der Geschichte der Ackerbohne interessiert sind, lesen Sie bitte erst hier weiter...
Anbau

Mehrere positive Aspekte liegen im Anbau der Dicken Bohne. Es ist eine Pflanze, die an Wärme keine hohen Ansprüche stellt. Ein Anbau im Februar (bzw. März in kälteren Gegenden), verträgt sie problemlos. Frostgrade bis minus 6° machen ihr nichts aus. Um gerade in raueren Gegenden noch einen Vorsprung zu erzielen, kann man die Bohnen 12 Stunden in warmem Wasser vorquellen lassen, und sie dann im Frühbeetkasten im Februar vorziehen.


Noch ein Tipp:
Wenn die Pflänzchen im Frühbeet auflaufen, bedecken Sie sie nochmals mit Erde, so bleiben sie kurz und gedrungen, auch weil die Tageslichtdauer im Februar die Pflanzen eher zum Schießen verleitet.
Die Bohnenpflanze bildet im Boden ein weites Wurzelsystem und macht den Boden so lockerer, außerdem reichert die Pflanze mit ihren Wurzeln den Boden mit Stickstoff an, welches sie als Vorkultur für nachfolgende Starkzehrer so wichtig macht (Wie alle Leguminosen!). Deshalb Beete nicht frisch düngen.

Anbau:
Ins Freiland kann die Dicke Bohne Anfang März bis Anfang April. (eventuell Vorkultur)
Der Reihenabstand sollte 40cm betragen, die Samen sollten in einem Abstand von 20-25 cm und 5 cm tief gelegt werden. Nach dem Auflaufen werden die Pflanzen angehäufelt.
Dicken Bohnen wachsen auf allen Böden, wobei sie den lehmhaltigen Boden bevorzugen.
Erntezeit ist ab Ende Mai bis Ende Juni.
Gleich an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass Dicke Bohnen natürlich auch als Vor-und Nachfrucht das ganze Gartenjahr über in jede freie Lücke gesetzt werden können.
Die Ernte beginnt, wenn die Samenkörner noch jung und milchigweiß sind, es kann also mehrmals durchgepflückt werden wie bei den Buschbohnen.
Achtung: Die Pflanze wird leicht von der schwarzen Bohnenlaus befallen, früher Anbau hilft etwas. Ist die Pflanze befallen, knipsen Sie einfach die Triebspitze ab, wo die Läuse sich meist aufhalten.

Mischkultur:
Dicke Bohnen vertragen sich gut mit Kohlgewächsen, Salat, Rote Bete und Mangold. Man kann sie auch mit größeren Reihenabständen aussäen, so dass später ausgebrachte Buschbohnen in ihrem Windschatten wachsen können.
Wenn Sie Kartoffeln pflanzen, legen Sie in jedes Pflanzloch einen Ackerbohnensamen dazu. Die Kartoffeln profitieren von der Stickstoff-sammelnden Eigenschaft der Bohne.

Sorten

Sorten:
Unterscheiden muss man Sorten, die reinweiß blühen und Sorten, die schwarz-weiß gefleckte Blüten haben. Die ersteren behalten beim Kochen ihre weiße bzw. grüne Farbe. Nur die mit den schwarz-weiß gefleckten Blüten verfärben sich beim Kochen braun und liefern den typischen »Saubohnengeschmack«.
Auf spezielle Sorten möchte ich hier nicht eingehen, vielleicht nur noch ein Tipp: Es gibt eine rote Sorte »Red Epikur«, sie soll allerdings nicht leicht zu bekommen sein. (Die Hülse ist grün, nur die Samenkörner sind herrlich rot)

Dicke Bohnen nie roh verzehren, sie enthalten den giftigen Stoff »Phasin«, der erst beim Kochen neutralisiert wird.

wenn sie noch Fragen haben...[email protected]
geslichtdauer im Februar die Pflanzen eher zum Schießen verleitet.
Die Bohnenpflanze bildet im Boden ein weites Wurzelsystem und macht den Boden so lockerer, außerdem reichert die Pflanze mit ihren Wurzeln den Boden mit Stickstoff an, welches sie als Vorkultur für nachfolgende Starkzehrer so wichtig macht (Wie alle Leguminosen!). Deshalb Beete nicht frisch düngen.

Anbau:
Ins Freiland kann die Dicke Bohne Anfang März bis Anfang April. (eventuell Vorkultur)
Der Reihenabstand sollte 40cm betragen, die Samen sollten in einem Abstand von 20-25 cm und 5 cm tief gelegt werden. Nach dem Auflaufen werden die Pflanzen angehäufelt.
Dicken Bohnen wachsen auf allen Böden, wobei sie den lehmhaltigen Boden bevorzugen.
Erntezeit ist ab Ende Mai bis Ende Juni.
Gleich an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass Dicke Bohnen natürlich auch als Vor-und Nachfrucht das ganze Gartenjahr über in jede freie Lücke gesetzt werden können.
Die Ernte beginnt, wenn die Samenkörner noch jung und milchigweiß sind, es kann also mehrmals durchgepflückt werden wie bei den Buschbohnen.
Achtung: Die Pflanze wird leicht von der schwarzen Bohnenlaus befallen, früher Anbau hilft etwas. Ist die Pflanze befallen, knipsen Sie einfach die Triebspitze ab, wo die Läuse sich meist aufhalten.

Mischkultur:
Dicke Bohnen vertragen sich gut mit Kohlgewächsen, Salat, Rote Bete und Mangold. Man kann sie auch mit größeren Reihenabständen aussäen, so dass später ausgebrachte Buschbohnen in ihrem Windschatten wachsen können.
Wenn Sie Kartoffeln pflanzen, legen Sie in jedes Pflanzloch einen Ackerbohnensamen dazu. Die Kartoffeln profitieren von der Stickstoff-sammelnden Eigenschaft der Bohne. Sorten

Sorten:
Unterscheiden muss man Sorten, die reinweiß blühen und Sorten, die schwarz-weiß gefleckte Blüten haben. Die ersteren behalten beim Kochen ihre weiße bzw. grüne Farbe. Nur die mit den schwarz-weiß gefleckten Blüten verfärben sich beim Kochen braun und liefern den typischen »Saubohnengeschmack«.
Auf spezielle Sorten möchte ich hier nicht eingehen, vielleicht nur noch ein Tipp: Es gibt eine rote Sorte »Red Epikur«, sie soll allerdings nicht leicht zu bekommen sein. (Die Hülse ist grün, nur die Samenkörner sind herrlich rot)

Dicke Bohnen nie roh verzehren, sie enthalten den giftigen Stoff »Phasin«, der erst beim Kochen neutralisiert wird. wenn sie noch Fragen haben...[email protected]